Arbeiten im Februar/März...

Solange die Temperaturen noch frostig sind, sollten wir die Bienen nicht zu sehr stören. Dennoch sollte man ein Auge auf seine Bienenstände haben:

 

Standkontrolle:

 

Nach den Stürmen der letzten Zeit muß kontrolliert werden:

  • sind Bienenkästen umgefallen?
  • sind noch alle Deckel auf den Kästen?
  • sind Bäume oder Äste auf die Völker gefallen?
  • Sitzen die Mäusegitter noch?
  • Sind die Fluglöcher frei?
  • Waren Spechte an den Kästen?
  • Bei wärmeren Temperaturen kann man kontrollieren, ob noch alle Bienen da sind, oder ob es Kästen ohne Flugbetrieb gibt.

 

Gemüll-/Varroakontrolle

 

  • Bodenschieber reinigen
  • einlegen
  • kontrollieren 

 

Futterkontrolle:

 

  • Mit kurzem Anheben der Beuten von hinten kann man die verbliebene Futtermenge schätzen.
  • Nach dem Reinigungsflug an einem frostfreien Tag kann man durch kurzes Öffnen kontrollieren, ob das Futter auch für die Bienentraube erreichbar ist (von oben sieht man gut die Futterkränze und den Sitz der Traube).
  • Sind Leerwaben zwischen Futter und der Traube, die Leerwaben entfernen und die Futterwaben an den Bienensitz rücken um ein Abschneiden vom Futter zu verhindern.
  • Vor allem bei Einzargern kann es schnell zu Futterknappheit kommen. Bei Bedarf Reservewaben am Rand der Traube zugeben.

 

Vorbereitung für die nächste Bienensaison:

 

  • Materialbeschaffung
  • Reinigung und Reparatur von Beuten und fertigen Rähmchen
  • Wachsarbeiten
  • Mittelwände besorgen
  • Wenn eine Wanderung eingeplant ist, rechtzeitig um einen Termin mit dem BSV ausmachen
  • Lesen, Kurse besuchen, etc.

Die Infobriefe von Bienen@Imkerei enthalten weitere Themen:

 

Februar

  • Bienen im Winter und wir Imker
  • Standkontrollen
  • Futterkontrolle bei Bedarf
  • Gute Vorbereitung
  • Veranstaltungshinweise

März

  • Leben sie noch?
  • Die Gemülldiagnose schafft Sicherheit
  • Auch ohne Käfer imkert es sich besser
  • Kontrollieren lassen
  • Infos zum Blühphasenmonitoring