Arbeiten im April...

Inzwischen haben die Völker ordentlich Brut angelegt.

Nun ist es Zeit für eine Durchsicht der Völker.

  • Überzählige Futterwaben müssen raus, sonst verfälschen sie den Honig.
  • Ist die Königin noch vorhanden?
  • Ist genügend Platz für das Brutnest vorhanden?
  • Bei zweiräumig überwinterten Völkern, kann der zweite Raum entnommen werden, weil er leer ist?
  • Oder muss bei einräumig überwinterten Völkern der Brutraum erweitert werden?
  • Entnommene Altwaben durch Mittelwände ersetzen.
  • Mäusegitter und Totenfall enfernen.
  • Varroabefall kontrollieren.
  • Bei starken Völkern den Baurahmen einsetzen.
  • Sicherstellen, dass genügend Mittelwände vorbereitet sind um sie zeitig zuhängen zu können, damit der Baubetrieb optimal genutzt werden kann.
  • Sicherstellen, dass die Bienen genügend Wasser finden, ansonsten eine Wassertränke aufstellen

Außerdem sollte man sich die Zeit nehmen, es sich in einem Gartenstuhl neben den Beuten gemütlich zu machen, die Bienen bei ihrem Treiben zu beobachten und sich auf die Bienensaison zu freuen.

 

Hierbei kann man auch gleich auf folgende Details achten:

  • Ist der Flugbetrieb stark (natürlich auch wetterabhängig)?
  • Es gibt keine Krabbler oder flugunfähige Bienen auf dem Flugbrett?
  • Es sind keine Kotspritzer an der Beutenwand zu sehen?
  • Riechen die Völker angenehm?
  • Sind die Völker emsig und kräftig?
  • Haben die heimkehrenden Sammlerinnen prall gefüllte Pollenhöschen?
  • Sterzeln die Bienen am Flugloch?
  • Nimmt man den typischen Geruch des Bienenvolks wahr, riecht man sogar schon Honig?

Dann ist alles in Ordnung!

 

Hat man einen Verdacht, dass etwas mit dem Gesundheitszustand der Bienenvölker nicht stimmt, wenden Sie sich bitte an den zuständigen Bienensachverständigen. Auch wenn Sie vorhaben zu wandern, sollten Sie rechtzeitig einen Termin vereinbaren. Dieser kontrolliert den Gesundheitszustand der Bienen und stellt bei Bedarf ein Gesundheitszeugnis aus.